Das Projekt KESch – Das Prinzip

 

Im Vordergrund des Projektes stehen die praktischen Erfahrungen und die Bewusstseinsbildung der Schülerinnen und Schüler, indem sie lernen, durch eigenes Handeln Veränderungen im Energiehaushalt der Schule zu bewirken. Ein wesentlicher Teil dieser Maßnahmen besteht aus der Verhaltensschulung zum richtigen Umgang mit Energie und Energiedienstleistungen im Schulgebäude. Eine optimalere Nutzung von Strom, Licht, Heizung und Wasser soll durch die Zusammenarbeit von Schülern und Lehrern mit der Gebäudewirtschaft Mainz und bei dieser vor allem mit den Hausmeistern erreicht werden.

Die daraus resultierenden eingesparten Energie- und Wasserkosten werden nach dem folgenden Schlüssel aufgeteilt:

  • 40 % zur freien Verwendung durch die Schule
  • 40 % zur zweckgebundenen Verwendung für zusätzliche energetische Sanierungsmaßnahmen
    Dabei sind kleine energetische Sanierungsmaßnahmen vorgesehen, die von der Schule in Eigenregie durchgeführt werden sollen (z.B. Abdichten von Fenstern, Einsetzen von Zeitschaltuhren, etc.).
  • 20 % für Energiesparmaßnahmen in städtischen Gebäuden.
    Für die Einsparungen im Jahr 2006 erfolgt ein neuer Abrechnungsmodus.
Innerhalb des Projekts wird großer Wert darauf gelegt, das Thema Energiesparen in den verschiedensten Unterrichtsfächern zu behandeln. Die Schüler erfahren in der Auseinandersetzung mit der energetischen Situation ihrer Schule grundlegende Zusammenhänge, z. B. über die Nutzung fossiler und regenerativer Energieträger und deren Klimarelevanz. Darüber hinaus werden sie dazu motiviert, eigene Aktionen zu gestalten, um Einfluss auf das Nutzerverhalten anderer zu nehmen. Die Schule wird auf diese Weise selbst zum Gegenstand des Lernens. Das ist für die pädagogische Arbeit fast schon als Idealfall zu bezeichnen.

Ideen für Aktionen in den Schulen

Es werden letztlich Fragen behandelt, die nicht nur in der Schule, sondern auch im Privatbereich von Bedeutung sind. Damit soll ein Multiplikatoreffekt zur Sensibilisierung für Inhalte einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Lokalen Agenda 21 erzielt werden. Langfristiges und übergeordnetes Ziel ist es, die Beteiligten zu einem dauerhaften energiesparenden Verhalten zu motivieren.