Als man die man den Energieverbrauch der städtischen Gebäude
in Mainz betrachtete, fiel auf, dass ein erheblicher Anteil davon auf
die Schulen entfällt. Im Gegensatz zu anderen städtischen
Gebäuden war hier jedoch ein unmittelbares Einwirken der Stadtverwaltung
auf die Nutzer (Schüler, Lehrer, Sportvereine) kaum möglich.
Vom Stadtrat wurde deshalb am 25.09.1996 nach dem Hamburger Vorbild
„fifty-fifty“ das Modellprojekt „Klimaschutz durch
Energiesparen an Schulen (KESch)“ beschlossen, um zu versuchen,
den Energie- und Wasserverbrauch der Schulen mit Hilfe der Nutzer zu
senken. Als Anreiz wird eine Beteiligung der Schulen an den eingesparten
Energie- und Wasserkosten geboten.
Um zu erproben, mit welchen nicht-investiven Maßnahmen an den
Schulen Energie eingespart werden kann, wurde zum 1. Januar 1997 an
zwei Mainzer Schulen das Modellprojekt „Klimaschutz durch Energiesparen
an Schulen (KESch)“ gestartet. Die Ergebnisse des ersten Projektjahres
haben gezeigt, dass durch verändertes Nutzerverhalten der Energieverbrauch
und die CO2-Emissionen um durchschnittlich 14 % reduziert werden konnten.
Aufgrund dieser positiven Ergebnisse wurde beschlossen, das Energiesparprojekt
auf weitere Mainzer Schulen auszudehnen.
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